Seminar für Judaistik

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Aktuelles

ANMELDEFRIST - JEWISH ART AS HISTORICAL SOURCE - Dr. Feuchtwanger-Sarig

Die Anmeldefrist für das Blockseminar von Frau Feuchtwanger-Sarig, "Jewish Art as Historical Source", wurde bis zum 25.4. verlängert. Anmeldungen bitte per Mail an Frau Blum (R.Blum@em.uni-frankfurt.de). Nach Ablauf der Anmeldefrist können wir leider keine Teilnahme am Kurs mehr garantieren.


JIDDISCH II

Bitte beachten Sie, das der Kurs "Jiddisch II" erst am Montag, den 28.04.2014, beginnt.


KOMMENTIERTES VORLESUNGSVERZEICHNIS SoSe 2014

Das kommentierte Vorlesungsverzeichnis des SoSe 2014 finden Sie hier. Bitte beachten Sie auch mögliche Aktualisierungen im Laufe der nächsten Wochen. 


SEMESTEREINFÜHRUNG

Die Semestereinführung zum Sommersemester 2014 findet am 15.04 von 18:00 - 20:00 Uhr in Raum 463 (Juridicum) statt.


PROF. DR. REBEKKA VOß

Das Seminar für Judaistik freut sich sehr, dass die Goethe-Universität Frau Junior-Professorin Dr. Rebekka Voß ein höheres Amt übertragen hat und gratuliert Frau Professorin Dr. Rebekka Voß zu ihrem neuen Amt. Die Professur für Geschichte des deutschen und europäischen Judentums trägt wesentlich zum Profil des Seminars für Judaistik in Forschung und Lehre bei, das vor allem auf die Kulturgeschichte des europäischen Judentums vom Mittelalter bis in die Neuzeit hin orientiert ist. 


NEUERSCHEINUNG

Wir freuen uns mit Dr. Joachim Yeshaya über das Erscheinen seines Buches Poetry and Memory in Karaite Prayer, Leiden: Brill 2013.
Der karäische Dichter Moses Darʿī, der im 12. Jh. in Ägypten lebte, verfaßte knapp hundert liturgische Gedichte als Einleitungsgedichte für die Wochenlesung. Die Publikation enthält den hebäischen Text und die judäo-arabische Überschrift aller Gedichte in der Reihenfolge, wie sie in der ältesten Handschrift, NLR Evr. I 802, überliefert sind. Zu jedem Gedicht gibt es eine Kommentarsektion, die aus einem englischen Kommentaressay und einem hebräisch-englischen zeilenkommentar besteht. Im Fazit zeigt Joachim Yeshaya, wie Darʿīs liturgische Dichtung zu den frühesten Beispielen für die Integration von Poesie, andalusischen poetischen Normen und der Memoria der mittelalterlichen Vefrtreibung aus Jerusalem ins karäische Gebet gehören. Das Buch entstand im Rahmen des von der DFG geförderten Projekt "Die Einführung liturgischer Poesie in den karäischen Gottesdienst von Moses ben Abraham Dar‛ī bis Aaron ben Joseph" unter Leitung von Prof. Dr. Elisabeth Hollender.

Zur Verlagsseite [Externer Link] http://www.brill.com/poetry-and-memory-karaite-prayer


JÜDISCH-CHRISTLICHE LITERATURKONTAKTE - Tagungsbericht

      Im Sommersemester 2013 fanden die 5. Frankfurter Goethe-Vorlesungen statt. Die Vorlesungen behandelten Themen und Aspekte Jüdisch-christliche Literaturkontakte vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Veranstaltet wurden die Vorlesungen dieses Jahr vom Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik und dem Seminar für Judaistik. Die Vorlesungen wurden aufgezeichnet und stehen Universitätsangehörigen als E-Lecture zur Verfügung. Eine Übersicht zu den einzelnen Vorträgen finden Sie hier. Nun steht auch der Tagungsbericht zur Verfügung.
Foto: Claudia Riemer.        

NEUERSCHEINUNG

Wir freuen uns mit Dr. Saskia Dönitz über das Erscheinen ihres Buches Überlieferung und Rezeption des Sefer Yosippon, Tübingen: Mohr (Siebeck) 2013.
Flavius Josephus ist der bedeutendste jüdische Geschichtsschreiber der Antike. Seine Werke wurden jedoch zunächst hauptsächlich im Christentum rezipiert. Erst im 10. Jahrhundert wird in Auseinandersetzung mit der christlich-byzantinischen Umwelt sein berühmtestes Buch, der Jüdische Krieg (Bellum Judaicum), in Süditalien ins Hebräische übertragen (Sefer Yosippon). Saskia Dönitz zeichnet die Überlieferungs- und Rezeptionsgeschichte dieses Werkes nach, das im mittelalterlichen Judentum ein wahrer Bestseller war. Das Sefer Yosippon wurde für die in der Diaspora lebenden Juden zu einem konstitutiven Element ihrer Identität und prägte die Entstehung der jüdischen Martyrologie nach dem ersten Kreuzzug entscheidend mit. Die jüdische Wiederaneignung des Josephus reflektiert die Auseinandersetzung zwischen Juden und Christen um die Deutungshoheit der Geschichte des Zweiten Tempels.

Zur Verlagsseite [Externer Link]


E-LECTURE 

Die zweite Aron Freimann Lecture ist nun als E-Lecture verfügbar. Gehalten wurde die zweite Aron Freimann Lecture von Prof. Dr. Günter Stemberger. 


EXKURSIONSBERICHT WARSCHAU 

Vom 17. - 20. Mai reisten einige Studenten und Mitglieder des Seminars für Judaistik nach Warschau um die Geschichte der Juden in Polen kennenzulernen und Kontakte mit dortigen Forschungseinrichtungen und Studierenden der Hebraistik zu knüpfen. Nun sind der Exkursionsbericht sowie eine Bildergalerie online


LEITFADEN WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN IN DER JUDAISTIK

Ab dem Sommersemester 2013 gibt es einen neuen Leitfaden zum wissenschaftlichen Arbeiten in der Judaistik, der fortan für alle im Seminar für Judaistik einzureichenden Hausarbeiten verbindlich ist. Er gibt  u.a. Hilfestellung bei der Gestaltung von Referaten, bei der Literatursuche und dem Verfassen von Hausarbeiten. Sie finden den Leitfaden unter der Rubrik "Studium" - "Hilfsmittel".


TAGUNGSBERICHT ASHKENAZ AT THE CROSSROADS OF CULTURAL TRANSFER

Vom 5.-7. November 2012 fand die Tagung "Ashkenaz at the Crossroads of Cultural Transfer" statt. Den Tagungsbericht und einige Fotos finden Sie hier.  


1822-UNIVERSITÄTSPREIS FÜR EXELLENTE LEHRE  - DR. ANNELIES KUYT GEWINNT ERSTEN PREIS

Das Seminar für Judaistik möchte sehr herzlich Dr. Annelies Kuyt zum Gewinn des 1. Preises - dotiert mit 15.ooo Euro - des diesjährigen 1822-Universitätspreises für exzellente Lehre  gratulieren!

Dieser Preis wurde dieses Jahr zum elften Mal vergeben und ehrt ein besonderes Engagement in der grundständigen Lehre. Besonders ist das Vorschlagsrecht der Studierenden eines Kandidaten. So ist es nicht zuletzt unserer Fachschaft zu verdanken, dass Dr. Annelies Kuyt durch diesen Preis geehrt wurde.

     

Weitere Informationen finden Sie hier: 

Pressemitteilung vom 12. Juli 2012 [externer Link]

Auch ist in der Frankfurter Rundschau ein Artikel über den Preisgewinn erschienen:

Artikel in FR vom 24. Juli 2012 [externer Link]

Bild: Dr. Annelies Kuyt und VertreterInnen der Fachschaft. (Quelle: Uwe Dettmar).