Standorte der Goethe-Universität

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Für insgesamt rund zwei Milliarden Euro erhält die Goethe-Universität ein komplett neues bauliches Gesicht, das ihrem Anspruch auf wissenschaftliche Spitzenleistungen auch baulich Gewicht und Gestalt verleiht. Bis zum 100. Geburtstag der Goethe-Universität im Jahr 2014 werden viele Gebäude an den drei Universitätsstandorten vollendet sein. Der Campus Bockenheim soll bis zum Jahr 2017 aufgegeben werden und einem Kulturcampus Platz machen.

Der historische Campus Westend zählt heute schon zu einem der schönsten Universitäts-Standorten Europas. Das vom Architekten Hans Poelzig 1929 für die IG Farben errichtete Gebäude ist eines der bedeutendsten Verwaltungsbauwerke dieser Epoche. In Verbindung mit dem zur Hofseite gelegenen „Casino“, mit den dazwischenliegenden Wasserspielen und dem Garten, vermittelt die Anlage den Eindruck ungewöhnlicher Großzügigkeit bei gleichzeitiger Intimität. Von dieser Großzügigkeit haben sich auch die inzwischen fertiggestellten Gebäude des ersten Neubauclusters inspirieren lassen – geplant von den besten Architekten Deutschlands. So setzt zum Beispiel das tageslichtdurchflutete neue Hörsaalzentrum von Ferdinand Heide ästhetische und funktionale Maßstäbe. Oberhalb des historischen Poelzig-Ensembles wird der Campus Westend mit dem derzeit in Realisierung befindlichen zweiten Bauabschnitt weiter zum Zentralcampus ausgebaut.

Gleichzeitig entsteht auf dem Campus Riedberg durch die Zusammenführung der naturwissenschaftlichen Fachbereiche in Verbindung mit außeruniversitären Spitzeninstituten eine echte „Science City“. Währenddessen drehen sich die Baukräne auch am Campus Niederrad. Hier wird rund um das Universitätsklinikum einer der modernsten Standorte universitärer Medizin in Deutschland gebaut.


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